Eigentlich wollte ich zu dem Thema nichts schreiben. Denn gefühlt dreht es sich in der Apple Community seit Monaten um nichts anderes. Das ist natürlich berechtigt, aber ich müsste meinen Senf eigentlich nicht auch noch dazu abgeben.

Aber das hier ist mein Blog und ich kann machen, worauf ich Lust habe. 😏

In einem Artikel bei iFixIt ist zu lesen, dass das neue 2018er MacBook Pro sein Keyboarddesign minimal verändert hat. Auch wenn der mechanische (Butterfly) Teil identisch ist, so haben sie im 2018er Modell eine dünne Siliconhülle eingesetzt, welche sich zwischen Keycap und Keyswitch befindet.

Da Apple zur Zeit eine Class Action Lawsuit wegen der Keyboardproblematik am Hals hat, können sie natürlich nicht zugeben, dass es sich um eine Verbesserung der Schmutzempfindlichkeit handelt.

Laut Apple ist diese Maßnahme natürlich nur dazu gedacht das Anschlaggeräusch zu minimieren. Einige Leute hatten sich zwar beklagt, dass das Keyboard relativ laut ist (im Vergleich zum vor-2016er MBP), doch diese Veränderung am Keyboard wirkt eher wie eine Art Schutzhülle, um Staub und Krümel aus dem Keyboard zu verbannen.

Eine Sache bei MacRumors, fand ich dann aber doch ganz interessant:

To back up its claim, iFixit points towards a patent for the technology Apple may be using in the third-generation butterfly keyboard, which describes a "guard structure" that keeps direct contaminants away from the movement mechanism.

Apple hat also seit (jedenfalls beantragt in) 2016 ein Patent, welches genau diesen "Schutzmechanismus" beinhaltet.

Die Frage die man sich das stellt ist halt, wieso es so lange gedauert hat, bis diese Hülle integriert wurde? Oder warum sie nicht von Anfang an, Teil des Keyboardesigns war?

Auch wenn iFixIt und MacRumors schreiben, dass natürlich nicht garantiert ist, dass dieser Schutz am Ende wirklich etwas bringt, so glaube ich schon, dass es die Situation deutlich verbessern wird.

Man kann also nur abwarten. Trotzdem frage ich mich, wieso man sich am Anfang dagegen entschieden hat.