With kottke.org, even though it hasn’t been easy, I’ve opted for independence and control over a potential rocketship ride. Instead of moving the site to Medium or Tumblr or focusing my activities on one social network or another, I use third-party services like The Deck, Amazon Associates, Stripe, and Memberful that plug in to the site. Small pieces loosely joined, not a monolithic solution. If necessary, I can switch any of them out for a comparable service and am therefore not as subject to any potential change in business goals by these companies. Given the news out of Medium, I’m increasingly happy that I’ve decided to do it this way (with your very kind assistance).

Ich habe natürlich nicht mal im Ansatz so viele Leser wie Kottke, aber die Gründe ein eigenes Blog zu betreiben (und zu hosten) sind bei mir die gleichen.

Mehr, besser gesagt, die volle Kontrolle über die eigenen Inhalte zu haben, war noch nie so wichtig wie heute. Man muss sich nur mal vorstellen, wie viel Wissen verloren geht, wenn Plattformen wie Medium oder Facebook mal den Dienst einstellen. Das mag jetzt noch unwahrscheinlich klingen, aber das dachte man von MySpace damals auch.

Deswegen ist es auch unsere Pflicht, als "gute Bürger des Internets", einen Beitrag zum Erhalt des freien Internets zu leisten.

Dies war für mich auch der Grund, wieder ein eigenes Blog zu betreiben. Ich wollte wieder einen Platz im Netz haben, an dem ich meine Meinung, Links, Videos oder sonstige Inhalte teilen kann, ohne das ich mir Sorgen machen muss, dass eine Plattform ihr Geschäftsmodell verändert/einstellt und meine Inhalte für immer verschwunden sind.

Macht eure Inhalte abseits von Google+, Facebook und Twitter erreichbar und schreibt lieber einen Blogeintrag. Selbstverständlich könnt ihr diese Netze nutzen, um eure Inhalte zu teilen und Leser zu gewinnen, doch nur wer seine eigenen Inhalte kontrolliert, kann sich sicher sein, dass diese auch in 10 Jahren noch erreichbar sind.