iPad Pro

Ich schreibe hier aktuell nicht so viel, weil ich gerade ziemlich viel um die Ohren habe, aber ein paar Sachen zum neuen iPad Pro, wollte ich dann doch schnell loswerden.

Als regelmäßiger MacRumors Leser war ich nur wenig überrascht davon, was Apple vorgestellt hat. MacBook Air, Mac mini und iPad Pro wurden seit Monaten erwartet. Es war also mehr oder weniger klar was kommt.

Wir haben das Apple Event mit Kollegen im Büro geschaut und als im iPad Pro Produktvideo zu sehen war, dass der neue Apple Pencil magnetisch am iPad hält (ein Feature das Microsoft Surface Tablets schon ewig haben) prustete es fast gleichzeitig ein "EEEEEENDLICH!" aus allen heraus. Nett auch, dass das Teil nun kabellos am iPad Pro geladen wird und nicht mehr auf die (lächerliche) Lightning Port Methode geladen werden muss.

Außerdem habe ich mich sehr darüber gefreut, dass das 12,9" iPad Pro etwas kleiner geworden ist. Bereits bei der letzten iPad Pro Generation hätte ich mich gerne für ein 12,9" entschieden, wäre aber vermutlich eher mit dem 10,5" gegangen, einfach wegen der Außenmaße.

Bereits jetzt nutze ich ein iPad Mini 2 und würde total gern ein größeres Display und einen Pencil haben. Außerdem gibt es mit Lightroom CC, Affinity Photo und bald auch Photoshop wirklich viele gute Apps zur Bildbearbeitung, die prima auf einem iPad funktionieren.

Ich stelle mir meinen zukünftigen Foto-Workflow in etwa so vor:

  1. Ich importiere meine Fotos von der Kamera direkt aufs iPad. Dabei ist es eigentlich egal, ob ich meine Fuji JPEGs, oder Fuji .RAF (RAW) importiere, dass iPad kann mit beidem umgehen.
  2. Dann sortiere ich alles aus, was ich nicht behalten will
  3. Die restlichen Bilder kann ich dann mit einem der bekannten Tools edtieren und nach meinen Wünschen anpassen.
  4. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, kann ich DS File nutzen, um die Daten auf meine Synology DiskStation zu kopieren. Die DiskStation dient als Archiv und wird noch zusätzlich gesichert.
  5. Die Bilder auf der DiskStation verwalte ich am Mac mit Capture One. Dies passiert bei mir aber nur alle paar Wochen und beschränkt sich auf das erstellen von Projekten, Alben und Collections.
  6. Die Favoriten bleiben auf dem iPad und können von dort an Freunde und Familie oder ins Internet versendet werden.

Ein paar Gründe, wieso ich ein iPad Pro in betracht ziehe und die gleiche Aufgabe nicht auf meinem MacBook Pro erledigen möchte:

  • Ich kann das iPad Pro überall mit hinnehmen. Natürlich geht das auch mit einem MacBook Pro, doch das Gewicht spielt für mich schon eine Rolle. Sogar mit dem Smart Keyboard Cover ist das ganze Ding doch sehr klein und leicht.
  • Ich kann mit dem iPad Pro bequem auf dem Sofa, im Bett oder im Zug noch schnell ein paar Bilder bearbeiten oder Aufgaben erledigen. Auch das geht mit einem MacBook, doch auch hier finde ich den reduzierten Ansatz eines Tablets sehr charmant.
  • Der Pencil ist für mich sehr interessant zur Bildbearbeitung ist nur auf einem iPad verfügbar.

Bevor ich ein iPad Pro kaufe, will ich mir die Geräte noch mal persönlich ansehen, denn eventuell reicht auch das 11" iPad Pro. Egal welche Größe es am Ende wird, ich hoffe, dass ich meinen Foto-Workflow damit etwas optimiert bekomme.

Sobald ich mich entschieden habe und ein paar real-world Erfahrungen sammeln konnte, werde ich hier davon berichten. :)